Leonard Schmedding trifft YC-Gründer im Silicon Valley: Exklusive Einblicke von Leaping AI

Der deutsche KI-Experte Leonard Schmedding war vor Ort im Silicon Valley. Er traf Kevin Wu, den Gründer von Leaping AI und Teilnehmer des legendären Y Combinator Accelerators. Das Gespräch offenbart überraschende Erkenntnisse über KI-Agenten, Startup-Erfolg und die Zukunft der Selbstvermarktung. In diesem Artikel erfährst du, welche konkreten Tipps Kevin Wu für deutsche Unternehmer hat. Du lernst außerdem, warum der Weg in die Selbstständigkeit heute einfacher ist als je zuvor.
Kevin Wu: Vom BCG-Berater zum YC-Gründer
Kevin Wu ist Mitgründer und CEO von Leaping AI. Das Startup entwickelt selbstlernende Voice-KI-Agenten für Callcenter und Kundenservice. Kevin Wu wuchs in Deutschland auf und studierte Informatik an der TU München.
Seine Geschichte ist beeindruckend. Er arbeitete drei Jahre bei der Boston Consulting Group in Berlin. Dort leitete er die GenAI-Taskforce. Doch die Arbeit langweilte ihn. Ende 2024 wurde Leaping AI nach zwei vorherigen Absagen in den Y Combinator aufgenommen.
Das Ergebnis: Der Umsatz verdoppelte sich in nur zwei Monaten. In fünf Tagen sammelte Kevin Wu 4,7 Millionen US-Dollar ein. Heute verarbeitet Leaping AI über 100.000 Anrufe täglich. Die Kundenzufriedenheit liegt bei 90 Prozent.
Y Combinator: Die mächtigste Startup-Schmiede der Welt
Y Combinator gilt als der einflussreichste Startup-Accelerator weltweit. Das Unternehmen wurde 2005 in San Francisco gegründet. Seitdem hat YC über 5.300 Firmen unterstützt.
Die Zahlen sind beeindruckend. Der Gesamtwert aller YC-Unternehmen liegt bei über 800 Milliarden US-Dollar. Zu den berühmten Alumni gehören Airbnb, Stripe, Dropbox, Reddit und Coinbase. Jedes ausgewählte Startup erhält 500.000 US-Dollar Startkapital.
Das Besondere an YC: Der Accelerator verbindet Kapital mit echtem Wissen. Die Gründer arbeiten drei Monate intensiv mit erfahrenen Mentoren. Diese Mentoren haben selbst Milliarden-Dollar-Unternehmen aufgebaut. Kevin Wu beschreibt es so: Die Investoren haben in über 30 Startups investiert, die heute Milliarden-Bewertungen haben. Sie kennen jeden Schritt auf dem Weg zum Erfolg.
Warum Leonard Schmedding ins Silicon Valley reiste
Leonard Schmedding ist Co-Founder von Everlast AI und KI-Experte. Er betreibt den größten deutschen YouTube-Kanal zum Thema künstliche Intelligenz im Business-Kontext. Seine Mission: Deutsche Unternehmen fit für die KI-Zukunft machen.
Das Gespräch mit Kevin Wu fand hinter den Kulissen statt. Es war ein Making-of für ein größeres Interview. Doch schon diese kurzen Einblicke liefern wertvolle Erkenntnisse. Kevin Wu sprach offen über die aktuellen Trends im Silicon Valley.
Ein zentrales Thema: Persönliche KI-Assistenten. Diese Gadgets werden in San Francisco bereits intensiv getestet. Sie haben Zugang zu E-Mail und Kalender. Sie sortieren Nachrichten automatisch. Sie können sogar Antworten vorschlagen. Der Nutzer muss nicht mehr jede E-Mail selbst lesen. Er sagt einfach, was passieren soll.
KI-Agenten dominieren Y Combinator 2025
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Im Winter 2025 waren 80 Prozent aller YC-Startups KI-fokussiert. Von 144 Startups der Frühjahrskohorte 2025 arbeiten 70 an KI-Agenten. Das entspricht fast 50 Prozent.
Was sind KI-Agenten? Es handelt sich um Software, die eigenständig denkt und Aufgaben übernimmt. Sie planen Termine. Sie schreiben E-Mails. Sie verhandeln sogar Verträge. Wer als AI Automations Manager arbeiten möchte, sollte sich mit dieser Technologie auseinandersetzen.
YC-CEO Garry Tan betont: Ein Viertel der aktuellen Startups hat 95 Prozent ihres Codes mit KI geschrieben. Das verändert alles. Teams brauchen keine 50 oder 100 Entwickler mehr. Das Kapital reicht viel länger. Startups erreichen zehn Millionen Dollar Umsatz mit weniger als zehn Mitarbeitern.
Die Zukunft der KI-Arbeit: Memory und Kontext
Kevin Wu sprach über ein faszinierendes Konzept: KI-Memory. Aktuell erinnert sich KI nicht wirklich an frühere Gespräche. Das wird sich ändern.
In Zukunft wird die KI wissen, wie der Nutzer arbeitet. Sie versteht seine Vorlieben. Sie kennt seine bisherigen Entscheidungen. Eine E-Mail, die ähnlich beantwortet wurde, erkennt das System. Es schlägt eine passende Antwort vor.
Die spannende Frage: Wer kontrolliert diese Memory-Schicht? Ist es OpenAI? Ist es die jeweilige Dienstleistung? Gibt es eine offene Schnittstelle? Diese Fragen sind noch ungeklärt. Doch Leonard Schmedding sieht die Zeichen: Wer heute sauber arbeitet, profitiert morgen.
Sein konkreter Tipp: Halte deinen KI-Workspace aufgeräumt. Lösche irrelevante Chats. Nutze temporäre Konversationen für Nebenfragen. So hat dein künftiger KI-Agent nur wertvollen Kontext.
Mentoren und Netzwerk: Der wahre Wert von Y Combinator
Viele deutsche Gründer starten allein. Sie haben keine Erfahrung mit Mitarbeiterführung. Sie lernen alles selbst. Das dauert Jahre. Kevin Wu beschreibt den Unterschied.
Bei Y Combinator arbeitet jeder mit Investoren, die 30 Startups begleitet haben. Diese Startups haben Milliarden-Bewertungen erreicht. Die Mentoren wissen genau, wie ein Unternehmen wächst.
Gleichzeitig lernen die Gründer voneinander. 200 Startups gehen dieselbe Reise. Sie teilen ihre Erkenntnisse. Das ist unglaublich inspirierend.
Doch Kevin Wu macht auch Hoffnung. Das Wissen ist nicht exklusiv. Heute kann jeder im Internet Mentoren finden. YouTube und TikTok bieten kostenloses Wissen. Wer Zeit investiert und erfahrene Leute anschreibt, bekommt Unterstützung.
Selbstvermarktung: Der Schlüssel zum Erfolg
Ein zentrales Thema des Gesprächs: Selbstvermarktung. Kevin Wu war früher skeptisch. Er kommt aus einer asiatischen und deutschen Kultur. Beide Kulturen betonen Bescheidenheit. Nicht auffallen. Nicht das größte Haus haben.
Doch er hat seine Meinung geändert. Kunden müssen wissen, dass du existierst. Wenn niemand von dir weiß, kann niemand bei dir kaufen. So einfach ist das.
Seine klare Botschaft: Starte heute auf LinkedIn. Poste auf YouTube. Mache dein Netzwerk aufmerksam. Zeige, was du kannst. Du brauchst diese Sichtbarkeit, um als Experte wahrgenommen zu werden.
Die gute Nachricht: Ein einziger LinkedIn-Post kann die ganze Welt erreichen. Das war vor 20 Jahren unmöglich. Damals musstest du von Tür zu Tür gehen. Heute erreichst du mit einem viralen Beitrag Millionen Menschen.
Vertrauen aufbauen durch digitale Präsenz
Kevin Wu erklärt einen wichtigen Punkt. Wenn du jemanden kalt anschreibst, bist du eine zufällige Person. Jemand, der Geld will. Doch wenn du sichtbar bist, ändert sich alles.
Potenzielle Kunden haben dann Kontext. Sie sehen deine Inhalte. Sie kennen deine Expertise. Sie nehmen dich als Experten wahr. Das Vertrauen ist bereits vorhanden.
Dieses Vertrauen kannst du jederzeit aufbauen. Jeder kann digitale Medien nutzen. Die Werkzeuge sind kostenlos. Die Reichweite ist global. Du brauchst nur den Mut anzufangen.
Das Dreieck des Erfolgs im KI-Bereich
Leonard Schmedding fasst seine Erkenntnis zusammen. Viele KI-Experten sind technisch stark. Doch das reicht nicht. Erfolg im KI-Bereich braucht drei Säulen.
Erstens: Prozesse verstehen. Du musst wissen, wie Unternehmen funktionieren. Welche Abläufe gibt es? Wo liegen die Engpässe?
Zweitens: Marketing und Vertrieb. Du musst dich und deine Dienstleistungen verkaufen können. Ohne Sichtbarkeit kein Geschäft.
Drittens: KI-Kompetenz. Das technische Wissen ist die Grundlage. Doch erst die Kombination aller drei Säulen macht erfolgreich.
Wer sich tiefer in dieses Thema einarbeiten möchte, kann eine AI Automations Manager Zertifizierung absolvieren. Diese verbindet technisches Wissen mit praktischen Business-Skills.
Leaping AI: Ein Vorbild für deutsche Gründer
Kevin Wus Geschichte zeigt, was möglich ist. Er gab seinen sicheren Job bei BCG auf. Er wurde 50 Mal von deutschen VCs abgelehnt. Dann zog er nach San Francisco.
Leaping AI automatisiert heute Callcenter in verschiedenen Branchen. Reiseunternehmen, Versicherungen, Immobilien – die Kunden sind vielfältig. Die Voice-Agenten bearbeiten tausende Anrufe pro Tag. Für ein großes Reiseunternehmen löst die KI bereits 50 Prozent aller wiederkehrenden Anfragen.
Kevin Wus Tipp für deutsche Gründer: Nach San Francisco gehen. Sich von dort bewerben. Die Erfolgschancen steigen dadurch deutlich. YC möchte Teams sehen, die im Herzen des Ökosystems präsent sind.
Zehn deutsche Startups bei Y Combinator
Auch andere deutsche Gründer schaffen es zu YC. 2024 und 2025 wurden zehn deutsche Startups aufgenommen. Das zeigt: Der Weg ins Silicon Valley ist möglich.
Zu den deutschen YC-Startups gehören:
- Leaping AI: Selbstlernende Voice-AI-Agenten für hohe Anrufvolumen
- Autarc: Eine Plattform für Wärmepumpen-Installateure mit KI und LiDAR
- Tabular: Ein KI-Copilot für Buchhaltungsfirmen
- Beglaubigt.de: Die erste vollständig digitale Notariatsplattform Europas
Diese Beispiele beweisen: Deutsche Innovation hat Platz auf der Weltbühne. Der Schlüssel ist Mut und der richtige Fokus. Wer mehr über die Technologie hinter Voice-Agenten erfahren möchte, findet wertvolle Einblicke im Bereich KI-Telefonassistent.
Warum Deutschland aufholen muss
Kevin Wu spricht einen wichtigen Punkt an. In Deutschland herrscht eine andere Kultur. Die Mentalität ist: Nicht auffallen. Normal sein. Keinen Lamborghini fahren.
Diese Bescheidenheit hat Vorteile. Doch sie bremst auch. Wer ein Unternehmen aufbauen will, muss sichtbar sein. Wer Kunden gewinnen will, muss sich zeigen.
Kevin Wus Erfahrung ist eindeutig: In Deutschland gibt es kaum Risikokapital für technische Gründer mit unerprobten Geschäftsmodellen. In zwei Monaten machte er mehr Umsatz in den USA als in einem ganzen Jahr in Deutschland.
Die gute Nachricht: Diese Hürde ist rein mental. Du musst deine Persönlichkeit nicht ändern. Du musst nur deine Stärken sichtbar machen. Authentisch und konstant.
KI verändert die Spielregeln für Startups
YC-CEO Garry Tan beschreibt den Wandel. Die Startups des Winter 2025 Batches wuchsen durchschnittlich um zehn Prozent pro Woche. Das ist historisch schnell.
Der Grund: KI macht alles effizienter. Teams sind kleiner. Produkte entstehen schneller. Kunden zahlen früher. Das alte Modell „Wachstum um jeden Preis" ist vorbei. Heute zählt Umsatz pro Mitarbeiter.
Diese Entwicklung bietet Chancen. Auch kleine Teams können große Unternehmen herausfordern. Die Einstiegshürden sind niedriger als je zuvor. Wer KI richtig nutzt, kann schnell skalieren.
Persönliche KI-Assistenten werden Standard
Kevin Wu sprach über die Consumer-Seite der KI. Im Silicon Valley werden bereits Gadgets getestet, die als persönliche Assistenten dienen.
Diese Geräte revolutionieren den Alltag. Du musst keine E-Mails mehr durchlesen. Der Assistent fasst zusammen und fragt, was passieren soll. Du musst nicht mehr tippen. Du sagst einfach, was du willst.
Die Prämisse: Weg vom Touchscreen. Hin zur Sprachsteuerung. Das spart enorm viel Zeit. Die Effizienz im eigenen Leben steigt massiv.
Was deutsche Unternehmer jetzt tun sollten
Leonard Schmedding fasst die Erkenntnisse zusammen. Der Zug ist noch nicht abgefahren. Aber er fährt schneller als viele denken.
Seine konkreten Empfehlungen:
- Starte heute mit Sichtbarkeit: LinkedIn, YouTube, TikTok – nutze mindestens einen Kanal
- Baue dir ein Netzwerk: Schreibe erfahrene Leute an. Biete Mehrwert
- Lerne KI praktisch: Nutze die Tools täglich. Experimentiere
- Denke in Prozessen: Verstehe, wo KI echten Wert schafft
- Halte deinen KI-Workspace sauber: Bereite dich auf die Memory-Zukunft vor
Y Combinator 2025: Die wichtigsten Trends im Überblick
Die Daten aus den YC-Batches 2025 zeigen klare Muster. KI-native Unternehmen dominieren das Feld. Das bedeutet: KI ist keine Zusatzfunktion. Sie bildet das Fundament des gesamten Geschäftsmodells.
Die sechs wichtigsten KI-Trends bei Y Combinator:
Vertikale KI-Lösungen: Diese Startups bauen Lösungen für spezifische Branchen. Medizin, Recht, Fertigung – jede Branche hat eigene Regeln. Eine universelle KI reicht nicht. Die Speziallösungen verstehen Fachbegriffe und Vorschriften.
Agent-Infrastruktur: Diese Startups bauen die Grundlagen für KI-Agenten. Sie ermöglichen Überwachung, Steuerung und Absicherung. Ohne diese Infrastruktur können Agenten nicht zuverlässig arbeiten.
Safety und Compliance: KI kann Fehler machen. In sensiblen Bereichen wie Finanzen oder Recht ist das gefährlich. Startups entwickeln Schutzmechanismen. Sie stoppen Agenten automatisch, wenn etwas schiefläuft.
Prozessautomatisierung: KI-Agenten übernehmen komplexe Abläufe. Sie prüfen Verträge. Sie holen Genehmigungen ein. Sie führen Verhandlungen. Das spart Zeit und minimiert Fehler.
Vertrieb und Marketing: KI automatisiert die Kundengewinnung. Sie findet potenzielle Kunden. Sie schreibt persönliche Nachrichten. Sie passt Kampagnen in Echtzeit an.
Business-to-Agent (B2A): Ein völlig neuer Markt entsteht. Unternehmen verkaufen nicht mehr nur an Menschen. Sie verkaufen an KI-Agenten. Diese buchen Reisen, bezahlen Rechnungen und schließen Verträge ab.
Die Rolle von Content und Personal Branding
Kevin Wu betont einen Aspekt besonders: Content-Erstellung ist keine Option mehr. Sie ist Pflicht. Wer nicht sichtbar ist, existiert für potenzielle Kunden nicht.
Die Plattformen bieten unterschiedliche Vorteile:
LinkedIn funktioniert hervorragend für B2B. Fachbeiträge erreichen Entscheider direkt. Die organische Reichweite ist immer noch hoch. Regelmäßige Posts bauen Autorität auf.
YouTube eignet sich für tiefere Inhalte. Video schafft Vertrauen schneller als Text. Die Plattform belohnt Expertise. Wer regelmäßig veröffentlicht, baut eine treue Community auf.
TikTok erreicht auch Business-Publikum. Kurze, prägnante Videos können viral gehen. Die Hürde zum Starten ist niedrig. Ein Smartphone reicht aus.
Der Schlüssel liegt in der Konsistenz. Ein Post pro Woche ist besser als zehn Posts und dann Stille. Die Algorithmen belohnen regelmäßige Aktivität.
Wie deutsche Gründer von YC lernen können
Nicht jeder muss nach San Francisco. Das Wissen von Y Combinator ist zugänglich. Paul Graham, Jessica Livingston und Garry Tan teilen ihre Erkenntnisse öffentlich.
Die wichtigsten Lektionen:
Fokus auf Wachstum: Startups müssen schnell wachsen. Zehn Prozent pro Woche ist das Ziel bei YC. Dieser Druck zwingt zu klaren Prioritäten.
Sprich mit Kunden: Die beste Produktentwicklung passiert im Gespräch. Kunden zeigen, was sie wirklich brauchen. Nicht was Gründer vermuten.
Baue, was Menschen wollen: Der berühmte YC-Spruch. Viele Startups scheitern, weil sie Lösungen für nichtexistente Probleme bauen.
Klein anfangen: Große Visionen sind gut. Doch der Start muss klein sein. Ein Produkt. Ein Kundensegment. Ein Problem.
Die Psychologie des Erfolgs
Kevin Wu spricht über einen wichtigen mentalen Aspekt. Viele Deutsche haben Angst vor Selbstdarstellung. Sie fürchten Ablehnung. Sie wollen nicht auffallen.
Diese Angst ist unbegründet. Die meisten Menschen reagieren positiv auf echte Expertise. Sie schätzen hilfreiche Inhalte. Sie respektieren Mut.
Der Mindset-Shift: Selbstvermarktung ist kein Ego-Trip. Es ist Service. Du hilfst anderen, indem du dein Wissen teilst. Du löst Probleme, indem du sichtbar bist.
Kevin Wu selbst war früher introvertiert. Er wollte nicht herausstechen. Doch er hat verstanden: Ohne Sichtbarkeit kein Erfolg. Sein Wandel war bewusst und strategisch. Bei BCG lernte er Selbstbewusstsein und Führungsqualitäten.
Die Zukunft gehört kleinen, effizienten Teams
Eine der überraschendsten Erkenntnisse: Große Teams werden obsolet. Die erfolgreichsten YC-Startups arbeiten mit weniger als zehn Personen. Trotzdem erreichen sie zehn Millionen Dollar Umsatz.
Der Grund ist KI. Sie übernimmt repetitive Aufgaben. Sie schreibt Code. Sie beantwortet Kundenanfragen. Sie erstellt Marketing-Inhalte. Menschen fokussieren sich auf strategische Entscheidungen.
Y Combinator fördert diesen Trend aktiv. Die Partner suchen gezielt nach „10-Personen, 100-Milliarden-Dollar-Unternehmen". Das klingt unrealistisch. Doch die Technologie macht es möglich.
Für deutsche Unternehmer bedeutet das: Wachstum braucht nicht mehr viel Kapital. Ein kleines Team mit den richtigen KI-Tools kann Großes erreichen.
Praktische nächste Schritte
Nach dem Gespräch zwischen Leonard Schmedding und Kevin Wu ist klar: Handeln ist wichtiger als Planen. Die Technologie entwickelt sich schnell. Wer wartet, verliert.
Hier sind konkrete Aktionen für diese Woche:
Tag 1: Erstelle ein LinkedIn-Profil oder aktualisiere es. Schreibe eine klare Beschreibung deiner Expertise.
Tag 2: Poste deinen ersten Fachbeitrag. Teile eine Erkenntnis aus deinem Bereich. Perfektionismus ist der Feind des Anfangs.
Tag 3: Identifiziere drei Experten in deinem Feld. Folge ihnen. Kommentiere ihre Beiträge wertvoll.
Tag 4: Teste ein KI-Tool praktisch. ChatGPT, Claude oder ein spezialisiertes Werkzeug. Lerne durch Anwendung.
Tag 5: Räume deinen KI-Workspace auf. Lösche irrelevante Chats. Bereite dich auf die Memory-Zukunft vor.
Wochenende: Plane deine Content-Strategie. Was kannst du teilen? Welche Probleme löst du? Wer ist dein Publikum?
Fazit: Die KI-Zukunft gehört den Mutigen
Das Gespräch zwischen Leonard Schmedding und Kevin Wu zeigt eines klar: Die KI-Revolution wartet nicht auf Deutschland. Sie passiert jetzt. Im Silicon Valley entstehen täglich neue Startups, die Branchen umwälzen.
Kevin Wus Geschichte ist ein Beweis. Von der BCG-Absage über 50 VC-Absagen bis zu 4,7 Millionen Dollar in fünf Tagen. Der Unterschied: Er hat gehandelt. Er ist nach San Francisco gezogen. Er hat sich sichtbar gemacht.
Doch die Tür steht offen. Das Wissen ist verfügbar. Die Werkzeuge sind kostengünstig. Wer heute handelt, kann morgen vorne sein.
Der wichtigste Schritt ist der erste. Zeige der Welt, was du kannst. Baue Vertrauen auf. Nutze KI als Partner, nicht als Bedrohung. Und denke daran: Selbst die größten Erfolgsgeschichten beginnen mit einem kleinen Schritt.
Das komplette Interview mit weiteren Einblicken ist auf dem YouTube-Kanal von Everlast AI verfügbar. Dort findest du auch Gespräche mit weiteren KI-Visionären aus dem Silicon Valley und darüber hinaus.




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