Sam Altman und Jony Ive arbeiten an einem Gerät, das die Tech-Welt verändern könnte. OpenAIs neues Gerät trägt intern den Codenamen "Gumdrop" und soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 enthüllt werden. Die Investition beträgt 6,5 Milliarden Dollar. Das Ziel: 100 Millionen Einheiten schneller ausliefern als je ein Unternehmen zuvor.
Dieser Artikel liefert dir die vollständige Analyse zu OpenAIs neuem Gerät. Du erfährst alles über den aktuellen Entwicklungsstand, die technischen Details und warum dieses Projekt Apple direkt herausfordert.
Was wir über OpenAIs neues Gerät wissen
OpenAIs neues Gerät entsteht aus der Zusammenarbeit zweier Visionäre. Sam Altman bringt die KI-Expertise ein. Jony Ive liefert das Design-Genie, das iPhone, iPod und iPad erschaffen hat.
Im Mai 2025 kaufte OpenAI Ives Startup io für 6,5 Milliarden Dollar in Aktien. Kein Geld wechselte den Besitzer. Stattdessen erhielt OpenAI Zugang zu 55 Ingenieuren, Wissenschaftlern und Produktspezialisten.
Chris Lehane, OpenAIs Chief Global Affairs Officer, bestätigte im Januar 2026: Das Unternehmen liegt im Zeitplan. Die Enthüllung ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Erste Prototypen existieren bereits.
Sam Altman beschreibt seine Vision so: Das Gerät soll sich anfühlen wie eine Hütte am See in den Bergen. Nicht wie Times Square, wo alles um deine Aufmerksamkeit kämpft. Die Ruhe und der Frieden stehen im Vordergrund.
Der Formfaktor: AI Stift oder Audio-Gerät?
Die Berichte über OpenAIs neues Gerät deuten auf mehrere mögliche Formen hin. Am wahrscheinlichsten erscheint ein AI Stift in der Größe eines iPod Shuffle.
Der AI Stift als Hauptkandidat
Laut Berichten aus der taiwanesischen Lieferkette entwickelt OpenAI einen stiftförmigen KI-Assistenten. Das Gerät kombiniert Handschrift-Eingabe, Sprach-Interaktion und ChatGPT-Funktionen in einer portablen Einheit.
Der Formfaktor ergibt Sinn. Ein Stift liegt immer auf deinem Schreibtisch. Er ist sofort griffbereit und hat genug Platz für Sensoren und Mikrofone. Er kann gleichzeitig als Eingabegerät dienen.
Interessant: Deutsche Schulen kennen bereits ähnliche Konzepte. Der ChatGPT-Stift Scanx aus Wuppertal sorgt für Verwirrung bei Lehrern. Manche Schüler schreiben damit plötzlich Einser.
Audio-First als Designprinzip
OpenAIs neues Gerät wird primär auf Audio setzen. Das Unternehmen hat Engineering-, Produkt- und Forschungsteams zusammengelegt. Ein neues Audio-Modell soll im ersten Quartal 2026 erscheinen.
Dieses Modell verspricht bahnbrechende Funktionen:
Natürlichere Sprache: Keine roboterhaften Pausen mehr. Die KI klingt wie ein echter Gesprächspartner.
Unterbrechungen handhaben: Du kannst die KI mitten im Satz unterbrechen. Genau wie in einem echten Gespräch.
Gleichzeitiges Sprechen: Die KI kann reden, während du sprichst. Aktuelle Systeme können das nicht.
Schnellere Antworten: Audio-Modelle hinken derzeit Text-Modellen hinterher. Das soll sich ändern.
Kundan Kumar leitet das Projekt. OpenAI hat ihn von Character.AI abgeworben. Dort hatte er bereits Erfahrung mit Audio-KI gesammelt.
Das dritte Kern-Gerät: Konzept und Strategie
Sam Altman positioniert OpenAIs neues Gerät als "drittes Kern-Gerät". Es soll Laptop und Smartphone ergänzen, nicht ersetzen.
Altman erklärte: Das Gerät wird auf deinem Schreibtisch neben MacBook Pro und iPhone liegen. Es wird unaufdringlich sein. Es kennt alles, was du je gedacht, gelesen oder gesagt hast.
Diese Strategie unterscheidet OpenAI von gescheiterten Vorgängern. Der Humane AI Pin und Rabbit R1 versuchten, das Smartphone zu ersetzen. Beide scheiterten spektakulär.
OpenAIs neues Gerät verfolgt einen anderen Ansatz. Es filtert Informationen für dich. Es versteht, wann etwas wichtig genug ist, um dich zu benachrichtigen. Es erledigt Aufgaben über längere Zeiträume hinweg.
Technische Details und Spezifikationen
Offizielle Spezifikationen gibt es noch nicht. Doch aus Leaks und Interviews lassen sich wichtige Details ableiten.
Hardware-Features
Kein Bildschirm: Das Gerät verzichtet komplett auf ein Display. Jony Ive sieht darin eine Chance, die Fehler bildschirm-lastiger Geräte zu korrigieren.
Mikrofone und Kameras: Das Gerät nutzt Audio- und visuelle Signale aus der Umgebung. Es kann sehen und hören, was um dich herum passiert.
Kontextbewusstsein: Fortschrittliche Speichersysteme merken sich Zusammenhänge. Die KI versteht deinen Kontext in Echtzeit.
Verbindung zu anderen Geräten: Das Gerät koppelt sich mit Laptop und Smartphone. Mehr Rechenleistung wird ausgelagert. Das löst das Akku-Problem, das Humane zerstört hat.
Software und KI-Integration
OpenAIs neues Gerät basiert auf den fortschrittlichsten Sprachmodellen des Unternehmens. Die Integration geht weit über ChatGPT Voice hinaus.
Das Gerät wird dein persönlicher KI-Assistent. Es passt sich deinen Bedürfnissen an. Es automatisiert wiederkehrende Aufgaben. Es unterstützt beim Lernen mit passenden Ressourcen.
Die "Persönlichkeit" des Geräts bereitet noch Herausforderungen. Das Team arbeitet daran, dass die KI nur spricht, wenn es nützlich ist. Gespräche sollen natürlich enden. Wer als AI Automations Manager arbeitet, wird solche Systeme bald in Unternehmen integrieren.
Produktion und Lieferkette
Die Fertigung von OpenAIs neuem Gerät sorgte bereits für Schlagzeilen. Ursprünglich war der chinesische Hersteller Luxshare vorgesehen. Doch OpenAI wechselte zu Foxconn.
Warum der Wechsel zu Foxconn?
Der Grund ist nicht Kostenoptimierung. Es geht um Sicherheitsanforderungen der US-Regierung.
OpenAI arbeitet zunehmend mit der US-Infrastruktur für KI zusammen. Systeme müssen strenge Standards erfüllen. Jede China-verknüpfte Fertigung birgt inakzeptables Risiko.
Ohne konforme Lieferkette verlöre OpenAI Zugang zu wichtigen Rechenressourcen. Das wäre das Ende der fortschrittlichsten Modelle.
Produktionsstandorte
Vietnam dient als primärer Standort für die Massenproduktion. Das Land bietet einen risiko-gepufferten Standort im Einklang mit US-Sicherheitserwartungen.
USA bleibt unter aktiver Prüfung. Foxconn evaluiert Standorte in Wisconsin, Ohio und Texas für Teilproduktion.
Diese Dual-Node-Strategie erlaubt OpenAI Flexibilität. Vietnam ist kein Kosten-Spielzug. Es ist strategische Absicherung.
Foxconn produziert bereits iPhones und Google Pixel Phones. Der Hersteller bringt die nötige Erfahrung für Hochvolumen-Produktion mit.
Die 6,5-Milliarden-Dollar-Wette
Die Übernahme von io für 6,5 Milliarden Dollar zeigt: OpenAI experimentiert nicht. Das Unternehmen setzt alles auf eine langfristige Hardware-Plattform.
Sam Altman bezeichnete Consumer Devices als eine der wichtigsten neuen Kategorien für OpenAI-Umsatz. Diese Wette könnte über Leben und Tod der Firma entscheiden.
Gene Munster von Deepwater Asset Management sagt: OpenAI stellt für Apple die erste bedeutsame Herausforderung seit fast 20 Jahren dar.
Apple hat noch kein KI-spezifisches Gerät veröffentlicht. Die Verbesserungen für Siri wurden auf 2026 verschoben. OpenAIs neues Gerät könnte diese Lücke füllen.
Warum bisherige KI-Geräte gescheitert sind
Bevor wir OpenAIs neues Gerät bewerten können, müssen wir die Fehler der Vergangenheit verstehen.
Humane AI Pin: 230 Millionen Dollar Verlust
Der AI Pin kam im April 2024 für 699 Dollar auf den Markt. Zwei ehemalige Apple-Manager versprachen das Ende des Smartphones.
Das Gerät überhitzte so stark, dass Kunden gewarnt wurden. Die Rückgaben überstiegen die Verkäufe. Im Februar 2025 kaufte HP die Assets für nur 116 Millionen Dollar. Der Pin wurde eingestellt.
Rabbit R1: Android App in Plastikbox
Für 199 Dollar versprach der Rabbit R1 ein eigenständiges KI-Gerät. Über 100.000 Menschen bestellten vor.
Entwickler enthüllten: Es war nur eine Android App in einer Plastikbox. Der Akku hielt drei bis vier Stunden. Das Gerät konnte sich nur mit vier Apps verbinden.
Was OpenAI anders macht
OpenAIs neues Gerät lernt aus diesen Fehlern. Es versucht nicht, das Smartphone zu ersetzen. Stattdessen ergänzt es bestehende Geräte.
Das Gerät fokussiert auf einen spezifischen Use Case: Handschrift und Notizen. Oder Audio-Interaktion im Alltag. Ein klarer Anwendungsfall statt eines Alleskönners.
Die Produktion liegt bei Foxconn. Nicht bei einem unerfahrenen Startup. Die Qualitätsstandards entsprechen iPhone-Niveau.
Zeitplan und Verfügbarkeit
Chris Lehane bestätigte: OpenAIs neues Gerät wird in der zweiten Jahreshälfte 2026 enthüllt.
Im November 2025 sagte Jony Ive: Er erwartet die Enthüllung in weniger als zwei Jahren. Das deutet auf Ende 2026 oder Anfang 2027 hin.
Das neue Audio-Modell erscheint voraussichtlich bis Ende März 2026. Es bildet die Software-Grundlage für das Hardware-Produkt.
OpenAI plant eine ganze Familie von Geräten. Neben dem Hauptprodukt erkundet das Unternehmen Smartglasses, digitale Sprachrekorder und tragbare AI Pins.
Die ambitionierte Zielmarke: 100 Millionen Geräte schneller ausliefern als je ein Unternehmen zuvor. Das wäre ein historischer Rekord.
Was bedeutet das für Unternehmen?
OpenAIs neues Gerät wird nicht nur Privatpersonen betreffen. Unternehmen sollten sich jetzt vorbereiten.
Neue Interaktionsformen
Voice-First-Interfaces werden zum Standard. Mitarbeiter müssen lernen, mit KI-Assistenten zu sprechen. Prozesse ändern sich grundlegend.
Unternehmen, die bereits auf KI Telefonassistenten setzen, haben einen Vorsprung. Sie kennen Voice-First-Interaktionen bereits.
Produktivitätssteigerung
Das Gerät soll Produktivität und Kreativität steigern. Es automatisiert wiederkehrende Aufgaben. Es bietet maßgeschneiderte Vorschläge.
Für Meeting-Zusammenfassungen, Recherche oder komplexe Problemlösungen wird die KI zum Partner.
Datenschutz und Sicherheit
Ein Always-On-Gerät wirft Fragen auf. Wie werden Daten verarbeitet? Welche Informationen bleiben lokal?
OpenAI priorisiert lokale Datenverarbeitung und nutzer-kontrollierte Berechtigungen. Die Details bleiben abzuwarten.
Konkurrenz und Marktumfeld
OpenAIs neues Gerät trifft auf wachsende Konkurrenz. Der Markt für KI-Hardware entwickelt sich rasant.
Meta Ray-Ban Smartglasses
Meta dominiert aktuell den Smartglasses-Markt. Die Ray-Ban Meta verkaufte 2024 über 2 Millionen Einheiten. Die neue Display-Version kostet 799 Dollar.
Mark Zuckerberg warnt: Menschen ohne AI-Brillen werden einen kognitiven Nachteil haben.
Google und Samsung
Google plant 2026 eigene Smartglasses mit Android XR. Samsung arbeitet ebenfalls an KI-Brillen. Apple will 2027 folgen.
KI Ringe und Armbänder
Startups entwickeln AI Ringe für 2026. Sandbar und der Pebble-Gründer Eric Migicovsky arbeiten an Geräten, mit denen du direkt am Finger sprichst.
Meta Neural Band misst Muskelbewegungen am Handgelenk. Es steuert Smartglasses durch minimale Fingerbewegungen.
Fazit: Revolution oder Risiko?
OpenAIs neues Gerät könnte die Art verändern, wie wir mit Technologie umgehen. Die Kombination aus Altmans KI-Expertise und Ives Design-Genie ist einzigartig.
Das Projekt unterscheidet sich fundamental von gescheiterten Vorgängern. Es ersetzt nicht das Smartphone. Es ergänzt bestehende Geräte mit fokussierter Funktionalität.
Die Investition von 6,5 Milliarden Dollar zeigt: OpenAI setzt alles auf eine Karte. Die Produktion bei Foxconn in Vietnam oder den USA gewährleistet Qualität und Sicherheit.
Risiken bleiben. Die "Persönlichkeit" des Geräts bereitet noch Probleme. Datenschutzfragen sind ungeklärt. Und der Markt für dritte Kern-Geräte existiert noch nicht wirklich.
Doch wenn OpenAI liefert, markiert 2026 den Beginn einer neuen Ära. Eine Ära, in der KI nicht auf Bildschirme beschränkt ist. Sondern ambient, intuitiv und in den Alltag verwoben.
Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie gut OpenAIs neues Gerät diese Vision umsetzt.



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