Wie sieht unsere Welt im Jahr 2035 aus? Diese Frage stellt sich kaum jemand so fundiert wie Deutschlands bekanntester Zukunftsforscher. Im exklusiven Gespräch mit Leonard Schmedding auf dem Everlast AI Kanal gibt Sven Gabor Janszky einen schonungslos ehrlichen Ausblick auf die nächsten neun Jahre. Es geht um KI-Agenten, humanoide Roboter, das Ende der Lohnarbeit und die Frage, ob Deutschland 2035 nur noch ein Freizeitpark für Chinesen ist.
Dieser Artikel fasst die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Sven Gabor Janszky Interview zusammen. Du erfährst, welche zwei Wendepunkte uns erwarten, warum ein Grundeinkommen fast unvermeidbar wird und was du heute tun solltest, um zu den Gewinnern dieser Revolution zu gehören.
Zwei Wendepunkte, die alles verändern
Sven Gabor Janszky identifiziert im Interview zwei zentrale Wendepunkte für das Jahr 2035. Der erste betrifft den Arbeitsmarkt. Bis 2035 gehen die geburtenstarken Jahrgänge, die sogenannten Baby Boomer, komplett in Rente. Die Lücke zwischen austretenden und eintretenden Arbeitskräften schrumpft dramatisch.
Das klingt zunächst nach einem klassischen Fachkräfteproblem. Doch parallel dazu entwickelt sich KI rasant weiter. Der zweite Wendepunkt liegt genau hier: Etwa 2035 wird künstliche Intelligenz in praktisch allen wirtschaftlichen Bereichen besser arbeiten als der Mensch. Das betrifft nicht nur einfache Routinetätigkeiten. Es betrifft auch komplexe Wissensarbeit.
Janszky betont dabei: Menschen werden 2035 nicht plötzlich nichts mehr zu tun haben. Wir werden nur andere Dinge als Arbeit definieren. Die heutige Form der Lohnarbeit verliert ihren Stellenwert. An ihre Stelle treten kreative, soziale und unternehmerische Tätigkeiten.
Das Besondere an dieser Prognose: Sie basiert nicht auf Spekulation. Janszky leitet den 2b AHEAD ThinkTank, Europas größtes unabhängiges Zukunftsforschungsinstitut. Für seine Studien befragt er regelmäßig über 200 Technologie- und Strategiechefs weltweit. Die Ergebnisse sind eindeutig. Alles, was nach 2035 kommt, könnte nach völlig anderen Grundprinzipien funktionieren als unsere heutige Welt.
Arbeitsmarkt 2035: Droht eine Massenarbeitslosigkeit?
Die entscheidende Frage im Sven Gabor Janszky Interview lautet: Was passiert mit den Millionen Arbeitnehmern, deren Jobs verschwinden? Janszky sieht zwei Szenarien. Im ersten Szenario entsteht eine echte Massenarbeitslosigkeit. Einige arbeiten acht Stunden oder mehr pro Tag. Andere stehen komplett ohne Beschäftigung da.
Im zweiten Szenario verteilt die Gesellschaft die verbleibende Arbeit. Alle arbeiten dann vielleicht nur noch drei bis vier Stunden am Tag. Doch jeder hat noch einen Platz im System. Welches Szenario eintrifft, hängt stark von politischen Entscheidungen ab.
Der Zukunftsforscher ist hier realistisch. Er glaubt, dass die Politik erst reagiert, wenn der Druck groß genug ist. Erst müssen die Probleme spürbar werden. Dann bewegt sich etwas. Auf dem Weg dahin wird es Menschen geben, denen es wirklich schlecht geht. In den USA spricht Elon Musk bereits offen von „Social Unrest", also sozialen Unruhen. Janszky teilt diese Einschätzung.
Deutschland hat zwar vergleichsweise starke Sozialsysteme. Doch in den USA sieht die Lage anders aus. Dort leben Millionen Menschen in der Mitte des Landes, die schon heute nicht von den Produktivitätsschüben der letzten Jahre profitiert haben. Wenn KI die Kluft nun exponentiell vergrößert, drohen Proteste und Verwerfungen. Janszky wünscht sich das nicht. Er hält es aber für eine fast unvermeidbare Folge des gesellschaftlichen Wandels.
Universal Basic Income: Das wahrscheinlichste Szenario
Die Studien des 2b AHEAD ThinkTanks zeigen ein klares Bild. Technologie- und Strategiechefs aus dem Silicon Valley und weltweit sehen ein Universal Basic Income (UBI) als die logische Folge dieser Entwicklung. Auf Deutsch: ein Grundeinkommen.
Wenn es nicht mehr genug Lohnarbeit gibt, lässt sich Lohnarbeit auch nicht mehr sinnvoll besteuern. Der Staat braucht dann andere Einnahmequellen. Diese liegen beim Kapitaleinsatz in KI-Systeme und Maschinen. Die Tech-Konzerne selbst sagen laut Janszky: Es gibt keine andere Möglichkeit, als unsere Firmen dann zu besteuern.
Wichtig: Im Sven Gabor Janszky Interview stellt er klar, dass dieses Grundeinkommen nicht auf Sozialhilfeniveau liegen wird. Er spricht von einem Einkommen auf oberer Mittelschichtebene. Darauf aufbauend kann jeder zusätzlich kreativ, sportlich oder unternehmerisch tätig sein.
Spannend ist: Janszky berichtet von einem Gespräch mit einem kalifornischen Gouverneurskandidaten. Dessen politische Hauptagenda war bereits das Universal Basic Income. In den USA ist das Thema also schon in der politischen Ebene angekommen. In Deutschland sieht es anders aus. Hierzulande fehlt dieser Diskurs noch fast vollständig.
Die Bot-Ökonomie: Wenn KI-Agenten die Wirtschaft übernehmen
Einer der faszinierendsten Aspekte aus dem Gespräch betrifft die sogenannte Bot-Ökonomie. Janszky prognostiziert: Bis 2035 werden über 80 Prozent aller wirtschaftlichen Transaktionen zwischen KI-Systemen stattfinden. Nicht zwischen Menschen. Zwischen Maschinen.
Jeder von uns wird ein Team aus KI-Agenten steuern. Ob fünf, fünfzig oder fünfhundert Agenten – das hängt von den eigenen Fähigkeiten ab. Diese Agenten handeln autonom, treffen Entscheidungen und kommunizieren untereinander. Die Rolle des Menschen verschiebt sich: Jeder wird zum Manager seines eigenen Agent-Teams.
Wer diesen Zugang zu KI-Agenten nicht hat, fällt zurück. Janszky vergleicht den Zugang zu KI-Infrastruktur mit dem Begriff der Daseinsvorsorge. So wie heute Strom und Wasser als Grundrecht gelten, muss der Zugang zu künstlicher Intelligenz zukünftig ein Grundrecht sein. In der arabischen Welt sei man hier bereits weiter als in Deutschland. Dort gibt es klare staatliche Programme, die jedem Bürger Zugang zu KI verschaffen – inklusive KI-Bildung ab der Vorschule.
Janszky geht im Interview sogar noch einen Schritt weiter. Er schließt nicht aus, dass KI-Agenten bis 2035 den Status elektronischer Personen erhalten. Mit eigenen Rechten, Pflichten, einem Bankkonto und Steuerpflicht. Das klingt radikal. Doch der Zukunftsforscher will seine Hand dafür nicht ins Feuer legen, dass das nicht bereits in den nächsten zehn Jahren Realität wird.
Für Unternehmer und Fachkräfte, die heute schon mit KI-Agenten im Geschäftsalltag arbeiten, ist dieser Vorsprung Gold wert. Denn die Kompetenz, Agenten zu steuern und zu delegieren, wird zur wichtigsten Fähigkeit der kommenden Dekade.
Humanoide Roboter: Vom Haushalt bis zur emotionalen Bindung
Das Sven Gabor Janszky Interview geht weit über reine Arbeitsmarkt-Szenarien hinaus. Ein zentrales Thema sind humanoide Roboter. Der Markt dafür wächst explosiv. Goldman Sachs schätzt das globale Marktvolumen bis 2035 auf 38 bis 200 Milliarden US-Dollar. Elon Musk und andere Branchenführer sprechen von Milliarden humanoiden Robotern bis 2040.
Janszky beschreibt zwei aktuelle Trainingsansätze. In den USA verkauft OneX seinen Roboter Neo für rund 20.000 Dollar. Der Roboter wird beim Kunden zu Hause per Fernsteuerung trainiert. Das echte Umfeld liefert die Trainingsdaten.
In China verfolgt man einen anderen Weg. Janszky besuchte den Hersteller Agibot und beschreibt riesige Fabrikhallen. Dort steht alle drei Meter ein humanoider Roboter. Dahinter sitzt ein Mensch mit einer Konsole und trainiert jeden einzelnen Handgriff. Toiletten putzen, T-Shirts falten, Küchenarbeit erledigen. Hat ein Roboter den Handgriff gelernt, können Millionen Roboter sofort dasselbe.
Die bemerkenswerteste These: Menschen werden mit diesen Robotern nicht nur zusammenarbeiten. Sie werden emotionale Bindungen aufbauen. Janszky ist überzeugt: Gespräche mit humanoiden Robotern werden teilweise intelligenter und empathischer sein als Gespräche mit anderen Menschen. Vertrauen entsteht. Und bei manchen auch Liebe.
Das klingt für viele absurd. Doch Janszky erinnert an eine Prognose von Altman aus dem Jahr 2016. Damals sagte er voraus, dass sich 2026 die ersten Menschen in einen Chatbot verlieben würden. Das wurde belächelt. Heute zeigen die Zahlen: Es ist bittere Realität geworden. Der Schritt vom Chatbot zum humanoiden Roboter mit Körper, Stimme und Empathie ist dann kein großer mehr.
Die wirtschaftliche Dimension ist ebenso gewaltig. Laut einer Barclays-Studie vom Januar 2026 könnte der globale Markt für humanoide Roboter von aktuell zwei bis drei Milliarden Dollar auf 200 Milliarden Dollar bis 2035 wachsen. Die Unternehmensberatung Horváth prognostiziert, dass ab 2035 humanoide Roboter als Allrounder in fast allen Bereichen einsetzbar sein werden.
KI löst wissenschaftliche Disziplinen: Von Proteinen bis Materialforschung
Ein weiterer Schwerpunkt im Interview ist die Frage, welche wissenschaftlichen Bereiche KI als Nächstes revolutioniert. Janszky erklärt den entscheidenden Faktor: die Trainingsdaten. Alles, was sich mit Sprache beschreiben lässt, steht ganz vorne in der Schlange.
Die Proteinforschung ist bereits heute ein Paradebeispiel. Startups designen bereits gezielt Proteine für spezifische Anwendungen. Warum? Weil sich Proteine gut mit Buchstaben beschreiben lassen. LLMs können diese Daten verarbeiten.
Der nächste Schritt betrifft Moleküle und Materialforschung. Auch hier sammeln Forscher weltweit gerade fieberhaft Trainingsdaten. Die Konsequenz: Die Medizin wechselt von einer Welt des Ausprobierens in eine Welt der Berechnung. Statt jahrelanger Versuch-und-Irrtum-Prozesse berechnet KI, welche Peptide an welche Rezeptoren andocken müssen.
Janszky nennt ein anschauliches Beispiel: die Abnehmspritze Ozempic. Das Medikament dockt an bestimmte Rezeptoren im Körper an und dämpft den Appetit. Dasselbe Prinzip lässt sich für Fettverbrennung, Energielevel und zahlreiche andere Körperfunktionen anwenden. Bisher mussten Forscher jede Variante mühsam im Labor testen. Künftig berechnet ein KI-System in Minuten, welches Peptid die gewünschte Wirkung erzielt.
Das Gleiche gilt für die Landwirtschaft. Pflanzen können gezielt hitze- und dürreresistent gemacht werden. Nicht mehr durch zufällige Kreuzung. Sondern durch präzise biologische Berechnung. Angesichts wachsender Weltbevölkerung und zunehmender Extremwetter-Ereignisse ist das keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Die Implikationen für Medikamente, Nahrungsmittel und neue Materialien sind gewaltig.
Lebenserwartung 120 Jahre: Was die Medizin verspricht
Im Sven Gabor Janszky Interview geht es auch um Langlebigkeit. Seine These: Wer die nächsten zehn Jahre gesund übersteht, wird wahrscheinlich 100 Jahre alt. Wer die nächsten 25 bis 30 Jahre durchhält, erreicht 120 Jahre. Heute geborene Kinder könnten sogar 150 Jahre alt werden.
Drei Technologien treiben diese Entwicklung in den nächsten zehn Jahren. Erstens: Genanalyse, also die individuelle Genom-Auswertung. Zweitens: Mikrobiom-Analyse, die Untersuchung des bakteriellen Mix im Darm. Drittens: Full Body MRI, eine Ganzkörper-Kernspintomografie.
Im Silicon Valley bieten Anbieter diese Kombination bereits für 8.000 Dollar pro Jahr an. Sie können dir heute schon sagen, an welcher Krankheit du in fünf Jahren erkranken wirst. Das Entscheidende: Bei den meisten Krankheiten, auch vielen Krebsarten, reicht eine frühe Erkennung aus, um sie zu heilen.
Die zweite Welle bringt drei weitere Technologien: Gentherapie, Stammzelltherapie und 3D-Bioprinting von Ersatzorganen. Gentherapie gibt es heute schon – für 750.000 US-Dollar. Noch ist das ein Angebot für Superreiche. Doch die Kosten werden fallen. Janszky und sein Institut investieren gezielt in Gentherapie-Startups, weil sie hier eines der größten Wachstumsfelder der nächsten Jahre sehen.
Kernfusion und Energie: Das Ende der Knappheit?
Ohne günstige Energie funktioniert keine KI-Revolution. Janszky hält es für sehr wahrscheinlich, dass das Problem der Energieknappheit bis etwa 2040 gelöst sein wird. Sein Favorit: die laserinduzierte Kernfusion. Nicht zu verwechseln mit klassischer Atomkraft. Hier schießen starke Laserstrahlen Atome aufeinander. Beim Verschmelzen entsteht Energie. Ohne Radioaktivität.
Die alternative Methode, die Sonne durch Plasma-Erhitzung nachzubauen, entwickelt sich dagegen langsamer. Die dritte Option – Sonnenkollektoren im Weltraum – hält Janszky für vielversprechend, aber noch mit mehr offenen Fragen behaftet.
Sein pragmatisches Fazit: Es gewinnt nicht die eleganteste Technologie. Es gewinnt die, in die am meisten Geld fließt. Aktuell sieht er die laserinduzierte Kernfusion vorne.
Brain-Computer-Interfaces: Mensch und Maschine verschmelzen
Die vielleicht provokanteste These aus dem Sven Gabor Janszky Interview betrifft Brain-Computer-Interfaces (BCI). Er ist überzeugt: Bis 2035 wird die Möglichkeit bestehen, das menschliche Gehirn mit KI zu verbinden. Ob über Sensoren im Kopf oder über Nanobots im Blutkreislauf – die Technologie befindet sich bereits in klinischen Tests.
Nicht jeder wird sich 2035 verbinden. Aber wer es tut, erhält Zugang zu Möglichkeiten, die für andere verschlossen bleiben. Janszky nutzt ein drastisches Bild: Menschen, die sich gegen die Verbindung entscheiden, leben wie Menschenaffen im Leipziger Zoo. Gut versorgt, vielleicht sogar zufrieden. Aber in einem Reservat. Gefüttert von außen. Ohne Ahnung, was draußen passiert.
Menschen mit BCI dagegen? Die haben unbegrenzte Möglichkeiten. Der Unterschied zwischen beiden Gruppen könnte größer nicht sein.
Deutschland 2035: Freizeitpark oder Technologie-Weltmacht?
Sven Gabor Janszky wird im Interview deutlich, wenn es um Deutschlands Zukunft geht. Ja, es gibt hier brillante Köpfe. Kernfusion, Quantencomputer, humanoide Roboter – das Wissen ist vorhanden. Doch diese Talente bringen ihre Ideen nicht in Deutschland auf die Straße. Sie gehen nach China, ins Silicon Valley oder nach Dubai.
Janszky sieht ein tiefes gesellschaftliches Problem. Seit Jahrzehnten entscheide sich die deutsche Gesellschaft gegen Technologie. Anti-Atomkraft, Anti-Gentechnik, Anti-KI. Die Generation der Spät-68er habe ihr ganzes Leben mit dieser Haltung gelebt.
Sein nüchternes Urteil: Deutschland könnte in neun Jahren wieder Weltspitze sein. Dafür müsste das Land alle Ressourcen auf zwei oder drei Technologiebereiche fokussieren. Kernfusion und Gentechnik wären Kandidaten. Auch Quantencomputer kommen in Frage. Doch dieses Fokussieren fehlt. Es fehlt sogar das Verständnis, dass Technologie das ist, was ein Land voranbringt.
Janszky vermutet: Es muss erst noch schlimmer werden, bevor sich etwas ändert. Deutschland braucht den Schock einer sichtbaren Krise. Erst wenn Menschen massenhaft zum Sozialamt gehen, wacht die Gesellschaft auf. Passiert das nicht, kommen ab und zu „ziemlich viele Chinesen, die sich mal ein paar Schlösser angucken", wie Janszky es formuliert.
Ein Hoffnungsschimmer liegt bei den Unternehmen. Hinter den Kulissen integrieren immer mehr deutsche Mittelständler und Hidden Champions KI in ihre Prozesse. Sie handeln schneller als die Politik. Und genau dort sieht Janszky die größte Chance für den Standort Deutschland.
Wer als Unternehmer oder Fachkraft jetzt die Initiative ergreift und etwa eine Zertifizierung im KI-Bereich anstrebt, gehört zu den wenigen, die den Wandel aktiv gestalten statt passiv zu erleiden.
So stellst du dich jetzt zukunftssicher auf
Janszky gibt im Interview zwei konkrete Empfehlungen. Erstens: Investiere dein Geld in Technologie-Wachstum. Wohlstand kommt in den nächsten zehn Jahren nicht aus Lohnarbeit. Er kommt aus klugem Kapitaleinsatz. Wer sein Geld in Technologieunternehmen steckt, partizipiert am größten Wachstumsschub der Geschichte.
Zweitens: Folge deiner Leidenschaft. Wenn dich Technologie begeistert, dann verfolge diesen Weg. Ob KI, Medizin oder Robotik – Leidenschaft für Technologie ist ein Joker. Doch selbst wer keine Technik-Begeisterung spürt, sollte sich nicht zwingen. Fitnesscoachs, Kreative, Sozialarbeiter – all diese Berufe wird es weiterhin geben. Nur das große Geld kommt aus einer anderen Quelle.
Fazit: 2035 wird der entscheidende Wendepunkt
Das Sven Gabor Janszky Interview zeichnet ein Bild der Zukunft, das gleichermaßen fasziniert und alarmiert. Zwei Wendepunkte treffen 2035 aufeinander: das Ende der klassischen Lohnarbeit und der Moment, in dem KI den Menschen in fast allen Bereichen übertrifft. Humanoide Roboter werden zum Alltag. KI-Agenten übernehmen über 80 Prozent aller wirtschaftlichen Transaktionen. Ein Grundeinkommen wird wahrscheinlich zur Notwendigkeit.
Für Deutschland steht besonders viel auf dem Spiel. Die Technologie ist da. Das Wissen ist da. Was fehlt, ist der gesellschaftliche und politische Wille, alles auf Technologie zu setzen. Wer diesen Wandel heute nicht ernst nimmt, riskiert mehr als einen Karriereknick. Er riskiert, in einer Welt aufzuwachen, die ohne ihn weitergerannt ist.
Gleichzeitig sind die Chancen nie größer gewesen. Die nächsten neun Jahre bieten ein Wachstumspotenzial, das es so in der Geschichte noch nie gab. Wer jetzt sein Geld klug investiert, seine Fähigkeiten in KI ausbaut und seine Leidenschaft verfolgt, spielt in der ersten Liga der Zukunft mit.
Die gute Nachricht: Es bleibt noch Zeit. Aber diese Zeit schmilzt schneller, als die meisten glauben. Die nächsten neun Jahre entscheiden darüber, wer zu den Gewinnern gehört – und wer im Reservat sitzt.
Das vollständige Gespräch mit Sven Gabor Janszky findest du auf dem Everlast AI YouTube-Kanal.









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